ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN – SANUM B.V.
(kostenloseswebhosting.de)
Version: 20.09.2025
Artikel 1 – Begriffsbestimmungen und Allgemeine Bestimmungen
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten folgende Begriffsbestimmungen:
Sanum:
die Gesellschaft mit beschränkter Haftung Sanum B.V., rechtmäßiger Eigentümer und Betreiber von kostenloseswebhosting.de, nachfolgend „Sanum“ genannt.
Kunde:
jede natürliche oder juristische Person, die mit Sanum einen Vertrag abschließt oder Dienste von Sanum nutzt.
Dienste:
sämtliche von Sanum angebotenen Leistungen, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf Webhosting, Serverhosting, E-Mail-Hosting, Domainregistrierung, VPS-Dienste, Dedicated Server, Wartung, Optimierung sowie sonstige Online-Dienstleistungen.
Vertrag:
jede schriftliche Vereinbarung, digitale Zustimmung oder Bestellung zwischen Sanum und dem Kunden.
Rechenzentrum:
die Einrichtung, in der Server, Netzwerktechnik und zugehörige Infrastruktur von Sanum betrieben werden.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Angebote, Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen von Sanum.
Abweichungen sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.
Allgemeine Geschäfts- oder Einkaufsbedingungen des Kunden werden ausdrücklich ausgeschlossen.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt.
Ein Verzicht von Sanum auf die Durchsetzung einer Bestimmung bedeutet keinen dauerhaften Rechtsverzicht.
Artikel 2 – Angebote, Vertragsschluss und Vertragsdauer
Alle Angebote von Sanum sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Ein Vertrag kommt zustande, sobald:
der Kunde eine Bestellung aufgibt und digital bestätigt, oder
Sanum die Bestellung schriftlich oder elektronisch bestätigt.
Sanum behält sich das Recht vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Verträge werden abgeschlossen:
monatlich, sofern nicht anders vereinbart, oder
jährlich, gegebenenfalls mit Aktionsvorteilen (z. B. kostenlose Monate).
Artikel 3 – Preise, Vergütung und Zahlung
Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
Die Preise gelten ausschließlich für die im Vertrag beschriebenen Leistungen.
Zusatzleistungen wie Upgrades, Migrationen, Entwicklungsarbeiten oder manuelle technische Eingriffe werden nach dem jeweils gültigen Stundensatz berechnet.
Sanum ist berechtigt, Preise jährlich anzupassen aufgrund von Marktveränderungen, Kostensteigerungen, Rechenzentrums- oder Lizenzkosten.
Zahlungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum fällig.
Bei Zahlungsverzug:
gerät der Kunde automatisch in Verzug, ohne Mahnung,
ist Sanum berechtigt, Dienste zu sperren oder zu blockieren,
können gesetzliche Zinsen und außergerichtliche Kosten (mindestens €250) berechnet werden.
Zahlungen werden zunächst auf Kosten, dann auf Zinsen und zuletzt auf die Hauptforderung angerechnet.
Artikel 4 – Leistungserbringung, Hostingdienste und Verfügbarkeit
Sanum strebt eine möglichst hohe Verfügbarkeit aller Dienste an.
Eine absolute Verfügbarkeitsgarantie wird nicht gewährt; angestrebt wird eine Verfügbarkeit von 99,9 %.
Wartungsarbeiten können zu temporären Unterbrechungen führen. Diese werden, soweit möglich, im Voraus angekündigt.
Sanum haftet nicht für Ausfälle, die verursacht werden durch:
Netzbetreiber, Rechenzentren oder externe Störungen
Cyberangriffe, DDoS-Angriffe oder Sicherheitsvorfälle
Fehlerhafte Software, Skripte oder Plugins des Kunden
höhere Gewalt gemäß Artikel 6
Artikel 5 – Domainnamen
Domainregistrierungen erfolgen ausschließlich auf Antrag des Kunden.
Die Registrierung unterliegt den Bedingungen der jeweiligen Vergabestellen (z. B. SIDN, DNS Belgium, EURid).
Sanum haftet nicht für den Verlust von Domainnamen aufgrund verspäteter Zahlung oder fehlerhafter Kundendaten.
Bei Zahlungsverzug oder Vertragsbeendigung kann eine Domain gesperrt werden.
Artikel 6 – Höhere Gewalt
Als höhere Gewalt gelten alle Umstände, die außerhalb des Einflussbereichs von Sanum liegen.
Hierzu zählen unter anderem:
Stromausfälle, Rechenzentrumsstörungen, Netzangriffe, gesetzliche Maßnahmen, Streiks, Personalausfälle, Krankheit oder Pandemien.
Während höherer Gewalt ruhen die Verpflichtungen von Sanum ohne Anspruch auf Schadensersatz.
Artikel 7 – Haftung
Sanum haftet ausschließlich für unmittelbare Schäden bis zu einem Höchstbetrag von €10.000 pro Schadensfall.
Unmittelbare Schäden umfassen:
angemessene Wiederherstellungskosten
nachweisbaren Produktionsausfall infolge eines Fehlers von Sanum
Eine Haftung für mittelbare Schäden ist ausgeschlossen, einschließlich:
Umsatzverlust, Datenverlust, entgangener Gewinn, Reputationsschäden oder Folgeschäden.
Sanum haftet nicht für Schäden verursacht durch:
Websites oder Software des Kunden
Hacking, Cyberkriminalität oder Missbrauch
fehlerhafte Nutzung oder Verwaltung durch den Kunden
Datenverlust infolge mangelnder Sicherung durch den Kunden
Artikel 8 – Backups und Daten
Sanum erstellt, soweit möglich, automatische Backups (Frequenz abhängig vom gewählten Paket).
Der Kunde bleibt jederzeit selbst für eigene Datensicherungen verantwortlich.
Sanum haftet nicht für Datenverlust, es sei denn, dieser wurde nachweislich durch grobe Fahrlässigkeit von Sanum verursacht.
Artikel 9 – Pflichten des Kunden
Der Kunde darf die Dienste nicht nutzen für:
Spam, Phishing, Malware oder Cryptomining
illegale Inhalte oder Urheberrechtsverletzungen
strafbare Handlungen oder Verstöße gegen Datenschutzgesetze (DSGVO/AVG)
Missbrauch führt zur sofortigen Sperrung oder Kündigung.
Der Kunde ist verantwortlich für:
korrekte Konfiguration von Website und Anwendungen
sichere Aufbewahrung von Zugangsdaten
regelmäßige Updates von CMS, Plugins und Skripten
Artikel 10 – Sperrung und Kündigung
Sanum ist berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn:
Zahlungsverzug besteht
der Kunde rechtswidrig handelt oder Abuse verursacht
Insolvenz oder Zahlungsaufschub beantragt wird
Alle Forderungen werden sofort fällig.
Eine Rückerstattung bei vorzeitiger Kündigung durch den Kunden erfolgt nicht.
Artikel 11 – Vertraulichkeit
Alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erhaltenen Informationen sind streng vertraulich zu behandeln.
Artikel 12 – Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Bei Hostingdiensten handelt Sanum als Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO.
Der Kunde bleibt Verantwortlicher für die verarbeiteten Daten.
Auf Anfrage stellt Sanum einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA) zur Verfügung.
Sanum ergreift angemessene technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen.
Artikel 13 – Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Auf alle Verträge findet niederländisches Recht Anwendung.
Gerichtsstand ist der zuständige Richter am Sitz von Sanum.
Artikel 14 – Schlussbestimmungen
Sanum ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern.
Es gilt stets die zuletzt veröffentlichte Version.
Sanum B.V.
Datum: 20.09.2025
Standort: Niederlande